Profi-Tipps für unsere Kunden

Auf dieser Seite halten wir nützliche Tipps, Pflegehinweise, technische Informationen und Wissenswertes zu unseren Produkten für Sie bereit. Für Ihre Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Fensterputzen in den Wintermonaten – machbar oder nicht ratsam?
Fensterputzen im Winter

Für viele sind saubere Fenster auch in den kalten Wintermonaten ein wichtiges Thema. Es stellt kein Problem dar auch bei frostigen Temperaturen zu reinigen, jedoch sollten einige Punkte beachtet werden. Die besten Tipps für den Fensterputz in der kalten Jahreszeit haben wir für Sie zusammengefasst.

  1. Lüften während des Putzens: Vor dem Reinigen und auch immer wieder während des Putzvorgangs die Fenster für einige Minuten öffnen und Lüften, damit die Fensterscheiben nicht beschlagen können.
  2. Frostschutz ins Putzwasser hinzufügen: Bei Minustemperaturen empfiehlt es sich Spiritus oder Scheibenfrostschutz (fürs Auto) ins Wasser zu geben. So wird verhindert, dass das Wasser während des Putzens gefriert.
  3. Wassertemperatur beachten: Damit man streifenfrei Fenster putzen kann, nur lauwarmes Wasser verwenden und die Scheibe auch gut befeuchten, damit das Wasser nicht zu schnell verdunstet.
  4. Minustemperaturen: Bei starken Minustemperaturen ab -10° sollte man die Putzaktion vielleicht auf einen Tag mit etwas milderen Temperaturen verschieben. Bei solchen Minustemperaturen sollte nur in kleinen Abschnitten geputzt werden, da die Scheiben schneller trocknen und das Putzwasser an den Fensterscheiben vereisen kann.
  5. Mittags Fenster putzen: Die milderen Temperaturen um die Mittagszeit eignen sich am besten zum reinigen der Fenster. Die Fensterscheiben sollten nicht bei direkter Sonneneinstrahlung geputzt werden, da dies zu unschönen Streifen auf der Glasscheibe führen kann.
  6. Fensterrahmen zuerst reinigen: Als erstes den Rahmen, dann die Scheibe reinigen – egal ob im Winter oder Sommer. Auch wenn tagsüber Plusgrade herrschen, sollten Rahmen und Dichtung danach allerdings gründlich getrocknet werden, da es ansonsten zu Eisbildung kommen kann, die dann den Rahmen oder die Dichtung beschädigen können.
  7. Bei Niederschlag nicht putzen: Um die Wohnräume vor äußeren Witterungseinflüssen zu schützen sollte bei Regen, Schneefall oder Hagel nicht geputzt werden.
  8. Schmutz vorher entfernen: Groben Dreck, wie Spinnweben, Pollen oder Staub, vorab mit einem weichen Besen vorsichtig vom Glas entfernen. Erst dann mit einem Schwamm oder Lappen nass nachwischen. Zuletzt das Wasser mit einem Tuch nachtrocknen oder mit einem Abzieher entfernen.

Generell können Fenster auch bei Kälte und Schnee gereinigt werden. Beachtet man einige Tipps, so hat man auch in den kälteren Wintermonaten den streifenfreien und glasklaren Durchblick.

Fenster-Lexikon für den Hausbau
Fenstermontage

Wer sich Gedanken um mögliche Energieeinsparungen macht, kommt am Thema Fenster nicht vorbei. Beim Neubau oder in der Sanierung werden Sie häufig mit Abkürzungen oder Fachbegriffen konfrontiert. Um nicht den Überblick zu verlieren, haben wir die wichtigsten Abkürzungen und Fachbegriffe für Sie zusammengefasst.

Wärmedämmung

Der U-Wert ist die Kenngröße der Wärmedämmung und wird in Watt pro Quadratmeter Kelvin (W/m²K) angegeben. Je kleiner der U-Wert, desto besser die Wärmedämmung. Der U-Wert ist abhängig von der Fensterart, Rahmenmaterial und Verglasung. Hierzu einige Kurzbezeichnungen:

Uw = Wärmedämmwert des Fensters (w= window, englisch für Fenster)
Ud = Wärmedämmwert der Haustüre (d= door, englisch für Türe)
Ug = Wärmedämmwert der Verglasung
Uf = Wärmedämmwert des Rahmens (f= frame, englisch für Rahmen)

Einbruchschutz

Wie sicher Fenster & Fenstertüren sind, wird durch die Widerstandsklassen definiert. Widerstandsklassen, oder auch Resistance Class „RC“, geben an wie lange die Fenster bei einem Einbruchsversuch mindestens standhalten müssen. In Abhängigkeit vom Standort des jeweiligen Wohnhauses, kann die Widerstandsklasse variieren. Bei Fenstern mit geringer Gefährdung, z.B. Fenster die schwer zugänglich sind, könnte die Widerstandsklasse RC1 ausreichend sein. Besonders gefährdet sind Wohnobjekte in Randlage oder auch leicht zu erreichende Fenster- und Fenstertüren im Erdgeschoß. Hier empfiehlt es sich Fenster in RC2 N oder RC2 einzubauen. Der Unterschied zwischen RC2 N und RC2 liegt im Bereich der Verglasung. Bei RC2 N gibt es keine Anforderungen an die Verglasung, bei RC 2 muss eine durchwurfhemmende Verglasung (P4 A) eingesetzt werden.

Schallschutz

Die Abkürzung Rw definiert wie viel Schall durch ein Fenster gelassen wird. Die Angabe wird in Dezibel (dB) gemacht. Je höher der Wert, desto besser ist der Schallschutz. Welcher Schalldämmwert für Ihre Fenster erforderlich ist, richtet sich nach den umliegenden Lärmverhältnissen.

Verglasung

Bei der Auswahl der Verglasung für Ihr Haus, werden Ihnen sicherlich folgende Begriffe „über den Weg laufen“:

Gesamtenergiedurchlassgrad g-Wert (%)
Je höher der g-Wert, desto mehr solare Energie dringt in die Räumlichkeiten und umso wärmer werden die Räume.

Lichttransmission (LT)
Je höher der Wert der Lichttransmission, umso mehr Licht dringt in den Raum ein. Es wird dadurch das Wohlbefinden gesteigert und senkt den Bedarf an künstlichem Licht.

Standardglas bricht und splittert leichter als ESG (Einscheibensicherheitsglas) oder VSG (Verbundsicherheitsglas) und birgt somit eine höhere Verletzungsgefahr. Beim ESG zerbricht die Glasscheibe bei zu hoher Krafteinwirkung in kleine, stumpfkantige Teilchen und schützt dadurch vor Verletzungen. VSG besteht aus zwei einzelnen Scheiben, die mit einer reißfesten und zähelastischen Folie verbunden sind.

Sonnenschutz

Die  Auswahlmöglichkeit an Sonnenschutzsystemen ist sehr vielfältig. Sie können wählen zwischen Vorbau- und Aufbaurollos, Raffstores, oder Jalousien. Die beliebteste Variante ist der Vorbaurollo. Verschiedene Kastenvarianten stehen zur Verfügung: rund, eckig, quadratisch oder auch als Unterputzvariante.

Energieeffizienzklasse

Für Neubauten und Altbausanierungen sind energetische Grenzwerte einzuhalten. Diese sogenannten Gebäudestandards charakterisieren den Energiebedarf des Hauses unter Berücksichtigung von Anlagentechnik, Wärmedämmung und Gebäudedichtheit. Gebäudestandards stufen Gebäude anhand ihres jährlichen spezifischen Energiebedarfs (zumeist Primärenergie) ein.

Die Energieeffizienzklassen von Gebäuden werden in den Klassen A+ bis H eingeteilt. Die Einteilung in eine Energieeffizienzklasse richtet sich nach dem Energieverbrauch pro m² Grundfläche.

Passivhäuser (A+) beziehen einen Großteil des Wärmebedarfs aus passiven Energiequellen wie Sonneneinstrahlung und interner Wärmequellen (Abwärme von Haushaltsgeräten und Personen). Sie sind stark gedämmt und sehr dicht gebaut und benötigen eine mechanische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Ein Passivhaus kommt in der Regel ohne klassische Gebäudeheizung aus.

Der Begriff Effizienzhaus ist ein Qualitätszeichen. Die KfW nutzt dieses Qualitätszeichen im Rahmen ihrer Förderprogramme "Energieeffizient Bauen" und "Energieeffizient Sanieren". Bei einem KfW-Effizienzhaus wird unterschieden in KfW 100, KfW 85, KfW 70 usw. Diese geben den maximalen Prozentwert des in der Energieeinsparvordnung (EnEV) berechneten Primärenergiebedarfs des Referenzgebäudes an. Ein KfW-85-Haus darf somit maximal 85 % des Primärenergiebedarfs des Referenzgebäudes aufweisen.

Pflegetipps für dauerhaft schöne Fenster und Haustüren
Induline Pflegeset

Trotz des außergewöhnlichen Schutzes durch die Induline Premium-Beschichtung danken Ihnen Ihre Holzfenster für etwas Pflege über die Jahre hinweg.

Mit den Induline Pflegeprodukten ist dies ist nicht aufwändiger als die Pflege von Möbeln mit Politur. Durch Auftrag von Pflegebalsam nach dem Fensterputzen wird ein Schutzfilm aufgetragen, der die Holzrahmen fit hält. Wir empfehlen alle 6 Monate die lackierten Bauteile mit einem fusselfreien Lappen zu pflegen, um die Schönheit und den Schutz Ihrer Holzfenster und -türen über Jahre hinweg zu erhalten. Zusätzlich sollten Sie einmal im Jahr Ihre Fenster und Türen „unter die Lupe“ nehmen. Prüfen Sie Dichtungen, Versiegelungen, Oberflächen und ölen Sie alle Beschlagteile.